Gehaltsverhandlungen für clevere Frauen

Die Statistiken belegen es noch immer: Männer verdienen bei gleichwertiger Tätigkeit rund ein Drittel mehr als ihre weiblichen Kolleginnen. Das liegt unter anderem auch daran, dass Männer besser um ihr Gehalt verhandeln als es Frau in der Regel tut. Damit Sie bei der nächsten Gehaltsverhandlung auch gut abschneiden, haben wir in der Folge fünf Tipps für Sie vorbereitet.

Werden Sie aktiv!

Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihr Chef von alleine auf Sie zukommt und Ihnen ein höheres Gehalt anbietet, selbst wenn Sie noch so gute Erfolge einfahren. Da müssen Sie schon selber aktiv werden. Alle ein bis eineinhalb Jahre, am besten zeitnah zu besonderen Höchstleistungen, sollten Sie Ihren Chef zum Gehaltsgespräch bitten.

Bereiten Sie sich gut auf die Gehaltsverhandlung vor!

Bereits im Vorfeld sollten Sie sich mehrere gute Argumente zurechtlegen, die eine Erhöhung Ihres Gehalts rechtfertigen. Dies kann beispielsweise eine Neuerung sein, die Sie initiiert haben, oder ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt. Untermauern Sie Ihre Leistungen mit Zahlen.

Drücken Sie sich klar aus!

Verzichten Sie in der Gehaltsverhandlung auf Konjunktive wie „wäre“, „könnte“, „ich fände, …“. Formulieren Sie stattdessen Ihren Wunsch klar und deutlich, am besten in einer prozentualen Erhöhung zum jetzigen Gehalt.

Seien Sie eine geschickte Verhandlerin!

Sie kennen es vermutlich vom Urlaub. Damit die Verkäufer in den Basaren letztendlich den Preis bekommen, den sie möchten, setzten sie diesen etwas höher an und geben Ihnen damit einen Spielraum zum Verhandeln. Dieses Prinzip sollten Sie auch bei Gehaltsverhandlungen anwenden, denn dann können Sie Ihrem Chef auch noch entgegenkommen. Doch was im Basar gilt, gilt auch in der Gehaltsverhandlung: Zu überzogene Forderungen wirken abschreckend und führen letztendlich dazu, dass der Verhandlungspartner gleich auf Distanz geht.

Orientieren Sie sich an den Gehältern Ihrer männlichen Kollegen!

Fordern Sie das ein, was auch Ihre männlichen Kollegen verdienen, ohne jedoch direkte Vergleiche anzustellen. Diese Gehaltshöhen dienen Ihnen als Richtwert.